Wie ich Heiler wurde
„Wir hatten eine glückliche Zeit“, freut sich der Mann am Telefon. „Ich fühle mich wie ausgewechselt. Ich weiß nicht, wie ich ihnen danken soll.“
Drei Wochen zuvor hatte er mich um Hilfe gebeten. Voller Trauer und Selbstzweifel erschien er in meiner Praxis. „Eine Bekannte will mit mir in Urlaub fahren“, erzählte er. „Ich mag sie sehr, aber sowie ich mit einer Person länger allein bin, spüre ich den Drang, diesen Menschen zu erniedrigen und ihm wehzutun.“
Bis zu dem Anruf war ich unsicher. Hatte ich den Schatten aus der Aura des Mannes auch dauerhaft entfernt? War die Behandlung erfolgreich gewesen und er nun wirklich von dem negativen Verhaltensimpuls befreit?
Oder die Frau mit der Zuckerkrankheit. Nach der Behandlung rief sie mich an, ihre Blutwerte seien fast wieder normal.
Manchmal bin ich selbst am meisten über das Ergebnis Geistigen Heilens überrascht. Und in solchen Momenten, das muss ich zugeben, kriege ich hin und wieder Anfälle von Sternenkrankheit.
„Klar“, erwiderte ich, seltsamerweise ohne die geringste Angst, mich lächerlich zu machen.
Wie es mir ohne Vorkenntnisse gelingen konnte, Maren in einen Zustand zu bringen, der sie so schmerzunempfindlich machte, dass man sie in den Arm und Finger kneifen konnte, ist mir im Nachhinein unerklärlich. Als ich ihr nach einigen Minuten die Anweisung zum Aufwachen gab, klagte sie über Kopfschmerzen. Ich legte ihr eine Hand auf die Stirn, wie es mein Vater häufig bei mir tat, um Fieber zu lindern oder eine Krankheit zu heilen. Kurz darauf grinste Maren, blinzelte mich mit ihren schönen blaugrünen Augen an und sagte: „Otmar, weißt du was? Meine Kopfschmerzen sind weg.“
Dies muss der Moment gewesen sein, als ich zum ersten Mal die Sternenkrankheit bekam.
Meinem Vater blieb nicht verborgen, dass ich plötzlich auf Wolken ging. Schließlich erzählte ich ihm, dass ich jemandem die Hand aufgelegt hatte und in Folge Kopfschmerzen verschwunden waren. Daraufhin schaute er mich schweigend an. Ein Blick, der mir fast unheimlich war.
Erst Tage später erklärte er: „Mein lieber Sohn, diese Fähigkeiten liegen in der Familie. Wenn du sie nutzt, kannst du anderen Menschen eine große Hilfe sein. Aber hüte dich vor der Sternenkrankheit.“
„Was ist das für eine Krankheit?“ fragte ich.
„Ein Übel“, erwiderte mein Vater. „Man nennt es auch übertriebenen Stolz.“
Ich verdanke meinem Vater viel. Ein tiefes Interesse für spirituelle Phänomene beispielsweise, aber auch die Neigung, sehr ernste Angelegenheiten durch Humor erträglicher zu gestalten. Über geistiges Heilen und Handauflegen wollte er nicht sprechen. Als ich im Winter eine Mittelohrenentzündung bekam, nahm er meinen Kopf in beide Hände. Ich spürte Wärme aus seinen Handflächen fließen, dabei ein seltsames Kribbeln im ganzen Körper. Fragen dazu beantwortete er mit einem Lächeln.
Auch ich hatte Geheimnisse vor meinem Vater. Nie erzählte ich ihm, dass ich Menschen in einem Kokon aus Licht sah, wenn ich sie auf eine bestimmte Weise anschaute, obwohl ihn das sicher interessiert hätte.
Ein anderer sprach mich schließlich direkt darauf an. Da war ich 28 Jahre alt, als Saxophonist schon mehrmals durch Europa getourt, hatte mich aber schließlich dem Journalismus zugewandt. Einer meiner ersten Interviewpartner war ein arabischer Schamane mit Sarbonne-Abschluss in Psychologie. Jabrane Sebnat konnte mit bloßen Füßen auf glühenden Kohlen stehen und mit der Kraft seines Blicks angeblich Wunder vollbringen.
„Ah, du kannst Auren sehen und hast die Fähigkeit zum Heilen, interessant“, begrüße er mich ohne dass ich das Geringste davon gesagt hätte. Ich nickte wie betäubt, daraufhin gab er mir ein Interview. Den Inhalt erinnere ich nicht mehr. Nur, dass Sebnat anschließend zu mir sagte, ich solle bald wiederkommen. Nicht als Journalist, sondern als sein Schüler. Dann schaute er mich mit zusammengekniffenen Augen an. In meinem Kopf setzte irgendwas aus, ich sah mich durch eine Art Tunnel fliegen und fand mich auf der anderen Straßenseite gegenüber von seinem Hotel wieder.
Es war das Jahr, in dem mein Vater starb, geistig klar und in Heiterkeit. Wenige Stunden vor seinem Tod saß ich an seinem Sterbebett. Vater schien von innen zu leuchten und sprach von seiner engen Beziehung zu Gott und den Heiligen. Plötzlich spürte ich einen Impuls und legte ihm die Hand auf die Stirn. Zum ersten Mal in meinem Leben.
Nein, ich wurde kein Schüler des arabischen Schamanen und Psychologen, etwas in dessen Persönlichkeit stieß mich ab. Auch dem Zigeunerheiler, den ich im Roma-Getto von Sofia traf, begegnete ich kein zweites Mal. Wieder ein seltsamer Blick, diesmal abgefeuert aus gelben Augen mit aufrechten, elliptischen Pupillen wie sie Raubkatzen haben, Furcht erregend. Ich ging ihm besser aus dem Weg.
Noch fühlte ich mich nicht zum Geistigen Heilen berufen. Damit verbundene Fähigkeiten erschienen mir damals als angenehme, bisweilen nützliche, aber für meine Lebenssituation unbedeutende Gaben. Journalismus, das Interesse an Menschen und mit Menschen zusammenhängenden Ereignissen, zog mich vollständig in seinen Bann. Genauer gesagt: Ich wurde Reporter mit einer Neigung für extreme Themen. Das umkämpfte Afghanistan 1989. Bagdad 1991 in Erwartung der Operation Wüstensturm. Und immer wieder Jugoslawien im Krieg. Riskante Reisen, die mir aber gar nicht so riskant erschienen, weil mich eine innere Stimme vor Gefahren warnte.
Wenige Male schlug ich ihre Warnungen in den Wind. Einmal während einer Recherche fürs „Zeit-Magazin“ nachts im Kosovo auf einer einsamen Landstraße, die ich nicht hätte befahren sollen. In Folge wäre ich beinahe erschossen worden. Einmal in Bukarest für die Zeitschrift „Tempo“, wieder nachts, in einem Taxi, in das ich besser nicht eingestiegen wäre. Der Fahrer starb an einer Straßenlaterne, ich fiel beim Aufprall ins Koma und hatte ein Nahtodeserlebnis.
Im Nachhinein erscheinen mir die Umwege meines Lebens wie der direkte Weg zur jetzigen Tätigkeit als Geistiger Heiler. Ohne die Bühnenerfahrung als Musiker und den spielerischen Umgang mit harmloseren Varianten der Sternenkrankheit würde ich womöglich heute die Bodenhaftung verlieren bei der Dankbarkeit, die mir nicht selten entgegengebracht wird. Und ohne die Erfahrung von Todesangst als Kriegsreporter könnte ich wahrscheinlich nicht immer so ruhig bleiben, wenn ich in meiner Praxis mit extremen Biographien konfrontiert werde.
Allerdings ohne meinen Lehrer Attilio wäre ich dem professionellen Einsatz meiner heilerischen Anlagen aus Scheu und Angst vor der Tragweite einer Tätigkeit als Heiler womöglich noch lange aus dem Wege gegangen. Eine Freundin schwärmte von ihm und machte uns bekannt.
Attilio stammt aus Sardinien, hatte einen Großteil der ersten Hälfte seines Lebens als Elektriker im Hafen gearbeitet und in der zweiten seine Berufung als Geistheiler entdeckt, blieb also in gewissem Sinne Elektriker, nur mit einer Leitung, durch die jetzt eine andere Art Strom floss.
Die monatlichen Lernabende bei dem gläubigen Katholiken Attilio verliefen nahezu immer gleich. Seine acht bis zehn Schüler setzten sich mit ihm in einem Kreis um einen kleinen Altar mit Marienbild. Während Attilio in gebrochenem Deutsch zu unterrichten begann, schlief eine ältere Frau meistens sofort ein, aber das störte ihn nicht, solange sie nicht zu schnarchen anfing, dann kitzelte er oder einer der Schüler sie kurz am Fuß. Attilio erzählte von den Heiligen mit denen er kommunizierte und von wunderbaren Heilungen, die sich in seinem Haus ereigneten.
Schließlich machte er bei jedem seiner Schüler eine oder mehrere Energieübertragungen, um, wie er sich ausdrückte „das spirituelle Wachstum voranzubringen.“ Danach zeigte und erklärte er uns Behandlungsmethoden, zum Beispiel Methoden, heilende Energie zu empfangen, zu leiten und damit zu heilen. Mit seiner Hilfe machte ich Erfahrungen von überwältigender Intensität.
Etwa eineinhalb Jahre später sagte er mir, meine Ausbildung wäre jetzt zu Ende. Ich solle gehen und das Erlernte anwenden, denn wer besseres Wissen nicht anwende, der bekäme eine Quittung für seinen Geiz. Zu der Zeit war ich Textchef des Reisemagazins „Merian“, erfreute mich bester Arbeitsbedingungen und verdiente mehr, als ich zum Leben brauchte. Den Job wollte ich nicht aufgeben, also fing ich als Feierabendgeistheiler an. Wieso meine Hilfe sofort in Anspruch genommen wurde, ist mir ein Rätsel. In nur einer Sitzung befreite ich einen Börsenmakler von Depressionen, unter denen er seit Jahren litt. Das sprach sich herum. Mehr Menschen wünschten eine Behandlung, nicht wenige wollten nun von mir lernen.
Jeder Mensch kann mit der Kraft des Geistes heilen. Besonders Mütter wissen das. Ist ihr Kind krank, nehmen sie es in den Arm, streicheln es, legen ihm liebevoll die Hand auf. Und das hilft, ist heilsam. Den Besuch beim Arzt macht es nicht immer überflüssig.
Allerdings ist Geistiges Heilen nicht erlernbar wie Lesen und Schreiben. Mein Lehrer konnte mich auch nur daran erinnern, dass ich es schon kann. Denn die Fähigkeit schlummert in uns allen. Manchmal zeigt sich diese urmenschliche Fähigkeit zufällig, durch geeignete Anleitung kann sie jedoch auch geplant erweckt werden. Der Grund, warum ich das Lehrbuch „Spirituelle Medizin – Heilen mit der Kraft des Geistes“ schrieb und mein Wissen in Seminaren weitergebe.
Staunend nimmt der erweckte Schüler war, wie sich Heil-Energie anfühlt, wenn sie ihn durchströmt, und registriert mit Verblüffung, sobald sich Wahrnehmungskanäle öffnen und plötzlich die menschliche Aura und feinstofflichen Energiewirbel für ihn sichtbar werden.
Wer nicht daran glaubt, eine Rede halten zu können, der hat mir ziemlicher Sicherheit ein Blackout, wenn er es trotzdem versucht. Das gilt auch für Geistiges Heilen: Nur, wer sich im Besitz der Gabe weiß, wird sie im Vertrauen darauf einzusetzen wissen. Daher ist der Prozess des Erinnerns und Erweckens von so großer Wichtigkeit. Erst dann ist Geistiges Heilen trainierbar wie beispielsweise die Kunst der freien Rede.
Seit ich aus Hamburg nach Berlin zog und in einem Ärztehaus das „Zentrum für Energetisches Heilen“ gründete, kommen Menschen auch von weit her, um meine Hilfe in Anspruch zu nehmen. In dem sicheren Wissen, das alle Krankheiten geistige Ursachen haben und die Wege der Genesung individuell beschritten und vor allem zuende gegangen werden wollen, hält sich meine Verblüffung über derart weite Anreisen in Grenzen. Manchmal allerdings geht selbst mir der Aufwand zu weit. Eine Tochter wollte mich zu ihrer krebskranken Mutter nach Wien einfliegen lassen. Ich gab zu Bedenken, mit nur einer Behandlung sei eine Verbesserung der Befindlichkeit kaum zu erreichen. Die besorgte Tochter erwiderte, dann würde sie mich eben so oft kommen lassen, wie notwendig. Ich lehnte ab. Zu unangemessen erschien mir der finanzielle Aufwand, zu hoch auch der Erfolgsdruck unter diesen Bedingungen. Denn: Geistiges Heilen kann zwar Wunder wirken, aber nicht jeder Heilungsversuch bewirkt Genesung.
Ärzte müssen damit leben, Heilpraktiker ebenso, und auch Geistigen Heilern bleibt es nicht erspart, das ihre Anstrengungen erfolglos bleiben. Nach meiner Erfahrung kann ich den meisten Hilfesuchenden tatsächlich helfen, etwa dreißig Prozent aber nicht. Zum Beispiel auch nicht jenem Krebskranken, den ich über einen längeren Zeitraum einmal pro Woche mit Heilenergie „bestrahlte“ und am Ende in den Tod geleiten durfte. Selbst höllische Schmerzen im fortgeschrittenen Stadium des Metastasenwachsums vermochten seinen Humor nicht klein zu kriegen, oft witzelte er über seinen maladen Zustand. Ich verneige mich vor der Größe seiner Seele. Als er die Hoffnung auf körperliche Genesung längst begraben hatte, wünschte er dennoch weiterhin Heilbehandlungen. „Mein lieber Otmar, danke für alles“, sagte er, da duzten wir uns schon, „deine Arbeit wird mir den Tod ganz gewiss leichter machen.“
Der Beruf Geistiger Heiler wird von Menschen mit esoterischen Neigungen nicht selten verklärt und als eigentliches Ziel ihres Daseins auf Erden angesehen. Weswegen nicht wenige ihren gut bezahlten Job hinschmeißen, weil er ihnen auf einmal zu profan erscheint und sich zu Gurus und Geistheilern erklären. Wie gesagt, heilen kann jeder. Und wenn wir besser auf unsere eigene Gesundheit und die unserer Mitmenschen achten, wird das Leben in dieser Welt für alle heilsamer werden. Mit der Kraft des Geistes daran zu arbeiten, sind wir alle eingeladen. Allerdings gilt zu bedenken, dass die Arbeitsrealität gewisse Schwierigkeiten beinhaltet, die bei dem Berufs- oder vielmehr Berufungswunsch selten bedacht werden.
Eine Schwierigkeit ist, dass es nicht nur damit getan ist, Menschen mit unterschiedlichsten Problemen die heilende Hand aufzulegen, sich im Anschluss darüber zu freuen, dass Schmerz und Krankheit ohne die geringste Anstrengung verschwinden und dafür auch noch gut bezahlt zu werden.
Geistiges Heilen ist ein Prozess. Teil dieses Prozesses ist für mich immer die Beschäftigung mit der Biographie eines Kranken. Kranke Menschen haben selten eine gesunde Biographie. Biographien bestehen aus Erfahrungen. Gesunde Erfahrungen erzeugen keine kranken Biographien. Im Gegenteil: monströse Erfahrungen erzeugen nahezu immer schreckliche Biographien, gefolgt von schlimmen Krankheiten.
Wer hat Freude daran, sich mit sehr unerfreulichen Erfahrungen anderer zu beschäftigen? Die Antwort beinhaltet die zumindest teilweise Lösung des Rätsels, warum so viele Menschen davon träumen, Geistige Heiler zu sein, aber nur sehr wenige es tatsächlich werden. Die meisten Ärzte können sich auf Symptome konzentrieren und die Biographie eines Menschen im Dunkel der Vergangenheit ruhen lassen. Geistige Heiler müssen ihre Patienten sehen, ihr Wesen erkennen, vor allem jene Teile, die ungern gezeigt oder versteckt werden wollen, genau diese aber möglichst bewusst machen, um den Prozess der Transformation und Heilung zu ermöglichen. Dazu braucht es mehr, als freundliches Geplauder und einmal Handauflegen.
Aus Zeitmangel bin ich jetzt Feierabendjournalist. Was mich manchmal mit Fernweh erfüllt, gleichzeitig aber auch glücklich macht. Letzteres vor allem an einem Morgen wie diesem. Ich habe gerade die Praxis betreten, die Sprechstundenhilfen begrüßt, als mir ein etwa fünfzigjähriger Herr entgegen kommt, lächelnd, offensichtlich guter Stimmung. Ich kann ihn nirgends einordnen. Weil mir nichts Besseres einfällt, sage ich: „Ach, Sie sind ja bestimmt zum ersten Mal hier.“ Da lacht er laut los. „Aber Herr Jenner, erkennen Sie mich denn nicht? Ich war doch erst letzte Woche da. Sie wissen schon, Herzstiche, Schwächegefühl und vor allem Depressionen. Wie weggeblasen. Fühle mich neugeboren.“
Plötzlich erinnere ich mich an den Mann. Sah vor einer Woche ganz anders aus, irgendwie grau, eingehüllt in eine fast klebrige anmutende Aura. Jetzt leuchtet er hell, wie verwandelt. Deshalb habe ich ihn nicht wiedererkannt. Meine Erklärung freut ihn. Familie und Freunde haben etwas sehr ähnliches gesagt. Glücklich möchte er eine Nachbehandlung.
Beim ersten Mal war er mir als schwerer Fall erschienen. Belastet durch das Trauma einer langwierigen Geburt, die Mutter und Sohn beinahe nicht überlebt hätten, eine schwierige Kindheit, geprägt durch Hassliebe zwischen Mutter und Sohn und einen Strudel der Selbstverachtung, in den ihn zwei gescheiterte Ehen gerissen hatten.
Während er drüber spricht, zeigt er kaum Gefühl. Ich forsche nach tieferen Blockaden, kann aber keine finden und bitte ihn daher, sich für die Energiebehandlung auf die Liege zu legen. Er spürt ein einsinkendes Wärmegefühl, als ich meine Hand auf dem Scheitel seines Kopfes platziere, atmet dann sehr ruhig, schläft sogar ein zwischendurch. Eine halbe Stunde später erzählt er von einem sehr hellen Licht, das er in seinem Kopf und Herzen gesehen habe und fragt mich, wie das möglich sei.
Die Frage ist vielleicht die größte Herausforderung. Ich weiß, dass Geistiges Heilen funktioniert, weil ich ja täglich das Ergebnis sehe. Wenn ich aber genau erklären soll, wie, wird es sehr schwierig. Sicher ist: Ich zapfe mit meinem Bewusstsein eine Quelle an, aus der Lebensenergie fließt, auch Od, Chi oder Prana genannt, und leite diese Energie mit der bewussten Absicht dorthin, wo sie gebraucht wird. Das klingt mysteriös und ist es auch. Für mich eines der größten Wunder überhaupt. Immer wieder erfüllt es mich mit Demut, weil es so wunderbar ist.
Demut scheint mir die beste Arznei gegen die Sternenkrankheit zu sein.